GÜTERWAGGONS der GMWE

Dieser Tage eingetroffen und nach einer ersten Sichtung völlig ok.  2 St. Ow, 5 u. 10t,  und ein Gw, 5t.

Sie sollen nach ihrer Fertigstellung den Fuhrpark der GMWE ergänzen. Die Bausätze sollen mir das Basteln von Waggons der GMWE etwas einfacher machen als wenn ich sie im kompletten Selbstbau herstellen würde. Allerdings haben die Bausätze von GI so ihre Tücken. Fehlende Paßmarken u. andere angätzte Montagehilfen erlauben zumeist nur das stumpfe Aneinanderlöten der Bauteile, was wiederum einer ganzen Reihe von Vorkehrungen zum Löten bedarf. Der Montage-Zeitaufwand ist also erheblich höher als bei moderneren Bausätzen.

Um die Güterwaggons optisch aufzuwerten, bestellte ich mir die Achslager als komplette Feingußteile von der Fa. Weinert. Wer Schmalspur baut, kommt an diesen recht idealen Achslagern nicht vorbei, die auch noch mit Bremsklötzen in Radebene ausgestattet sind. Macht pro Güterwagenbausatz 32 € mehr an Materialkosten, das gesamte Erscheinungsbild des Waggons wird aber dadurch erheblich verbessert.

Sie sind für H0m und H0e einsetzbar und brauchen im zusammengebauten Zustand am Modell nur zwischen die Längsträger geschoben und entsprechend des Achsstandes angeschraubt werden.

Natürlich können damit keine  bauarttypischen Achslager dargestellt werden. Soweit geht mein Ehrgeiz bei der Wiedergabe des Modells aber nicht.

Für die spätere Zurüstung der Waggons orderte ich mir noch weitere Feingußteile bei verschiedenen Händlern. Doch dazu später.

Der erste Montageschritt ist inzwischen getan. Begonnen habe ich mit dem Gw 5t. Nach einem erfolgreichen Löt-Nachmittag stand der Waggon schon rollfähig, aber sonst ohne alles auf den Rädern.

Auf den kommenden Fisselkram mit den aufzulötenden Eck-, U- und Flachprofilen freue ich mich schon jetzt. Besondere Freude werden mir die schiebbaren Türen des Waggons bereiten. Bis später dann!

 

18.05.16

 

Einen weiteren Bastelnachmittag später bin ich mit den gröbsten Arbeiten am Gw durch.

Zunächst wurden die Profile aufgelötet und die Türen zusammengebaut..

Danach bekam das Blech, das für das Dach vorgesehen war, seinen Radius entsprechend der Stirnseiten des Gw.

Dafür nehme ich schon immer eine mittelharte Schaumstoffunterlage (Stück einer Campingmatte) und rolle ein Rohrstück mit leichtem Druck der Hand darüber.

Wichtig:

Das Blech vorher mit der Flamme gleichmäßig über Löttemperatur erhitzen (nicht etwa ausglühen!), um Spannungen im Blech zu beseitigen. So läßt sich das Blech nicht nur schneller ausrunden,es bleibt auch beim Anlöten an den Wagenkasten in seiner Form.

Der Bausatz von GI wird mit Feingußachshaltern, Mittelpufferkupplungen, Speichenrädern, einer Handbremse und Schlußscheibenhaltern aus dem Weinertprogramm aufgewertet. Und jetzt muß er erst mal in die Wäsche!

 

20.05.16

 

Am dritten Bastelnachmittag habe ich den Gw bauseitig fertiggestellt. Das heißt, ein erfahrener Bastler kann diesen Waggon innerhalb eines Tages fertig bauen. Zum Bausatzpreis von 38 € kamen noch 43 Euro für Feingußteile - wie oben beschrieben -  hinzu. Dieses Geld muß man ausgeben, wenn man sich vorgenommen hat, einen ganz bestimmten Waggon nachzubauenen, den Werkstattwagen der GMWE.

Der Gw muß nun auf seine zwei Kollegen warten, um dann gemeinsam mit ihnen lackiert und beschriftet zu werden.

Bis dahin kann er sich auf der Regalanlage vom Baustreß erholen.

 

 

Zwischen meinen Triebfahrzeugprojekten habe ich mir mal die Zeit genommen, um den Gw 5t ein Farbkleid zu verpassen:

Lackiert wude mit Weinert-Farben.

Nun braucht er noch seine Beschriftung und die Schmalspurkupplungen.

Seine Kollegen kommen später dran, wenn ich wieder mal die Spritzpistole in Betrieb habe.